Die verschwenderischen Amis

29 09 2009

In Deutschland ist unter anderen ein Stereotyp, das wohl, so die Meinung vieler hier, die Amerikaner ein sehr verschwenderischen und umweltschädlichen Lebensstiel an den Tag legen, bekannt. Sicherlich gibt es in den Staaten durchschnittlich viele große Autos mit noch größeren Motoren. Ich hatte auch so im Gefühl, dass der Mittelklasse Chevy, den ich gemietet hatte, überdurchschnittlich viel säuft. Trotzdem mag ich hier mal relativieren. Das mag wohl das Stereotyp einiger sein. In New York habe ich was anderes erlebt.

In Amerika gehört es ja zu guten Ton das eingekaufte in kostenlose Tüten zum einfacheren Tragen zu überreichen. Ist ja auch ungemein praktisch. In Deutschland kostet ja eine Tüte mindestens mal 10 Cent. In Deutschland wird der übermäßige Verbrauch von Tüten und somit die, nennen wir es mal Umweltverschmutzung über den Preis geregelt. Vielleicht so was wie in Skandinavien mit dem Alkohol. In New York zählen aber Tüten zum Service. Ich könnte mir nicht vorstellen, dass jemand auf die Idee kommen würde, hierfür Geld zu verlangen. Um aber das Problem mit der Umweltverschmutzung zu regeln, stehen in den, oder zumindest einigen, Geschäften Container, in denen man seine gebrauchten Tüten zurück geben kann.

Das finde ich auch mal ein gutes System.





Low – Drums And Guns

23 09 2009

Auch mal wieder eine Platte, die ich schon seit deren Erscheinung besitze. Und als MP3 sogar schon ein paar Monate davor. 😛 Ich finde eh, dass freie MP3 Downloads das beste Marketing für Musik ist, das es gibt. Gab da einige Scheiben, deren Erscheinung, trotz das ich das Album als MP3 oder FLAC schon teils 6 Monate davor hatte, ich sehnlichst entgegen gefiebert habe. Constellation Records ist da ein gutes Beispiel für. Die releasen erst mal pfleißig auf allen Trackern ein paar Monate vor der Erscheinung, könnte einem so vor kommen. Aber hier geht es ja um Low. 😉

„Drums And Guns“ ist recht eigenartig aufgenommen. Der Gesang ist rechts. Schlagzeug und Bass irgendwo mittig, Synthies links. Ergibt sich so eine sehr interessante Bühne. Die ganze Platte ist dazu noch sehr gut durchhörbar und transparent aufgenommen. Alle Klangerzeuger sind sehr gut zu orten – auch in der Tiefenstaffelung.

Musikalisch ist „Drums And Guns“ eher ein ruhigeres Album vom Soundscape her sehr viel Luft da zwischen. Texlich geht es um Mord und Totschlag. Und anderes was illegal ist. Drogen.

We took our pills
It changed the world
We had our fill
But when we realized
That we were dragonflies
We knew we had to try
To find a way to get more pills
Maybe you’re right
Maybe you’re right
Oh dragonfly
Your thousand eyes
What do they see?
The lights of history
Some things should never be
Why do we even try?
There’s no such thing
As dragonfly pills
Maybe you’re right
Maybe you’re right
Oh dragonfly
Maybe you’re right

„Dragonflies“ wäre zum Beispiel ein Anspieltip. Aber das ganze Album kann man sehr gut von hinten bis vorne durch hören. Sehr gut. 🙂





Crombie – Forest Walk

23 09 2009

Eigentlich Musik, die ich schon länger kenne. Schon fast wieder vergessen habe ich Crombie. Ich würde mal sagen, dass man die Musik mit in den Pott zu Badun werfen kann. Auch jazzige elektronische Musik. Teils auch atonal. Das Stück „Atonal Enviornment“ ist hier zu nennen. Teils aber auch sehr tribend und schon psychedelisch. Aber immer schön auf dem jazzigen Teppisch. Die ganze Scheibe ist sehr gelungen. Ich glaube mich zu erinnern, dass der Track „45“ damals bei last.fm in den Top 5 der meist gespieltesten Tracks war. Ein anderer Anspiel-Tip ist „Communist Propaganda Soundtrack“.





Village Vanguard

23 09 2009

War heute im Greenwich und West Village. Da ist auch das Village Vanguard. Bin dran vorbei gelaufen. Dann habe ich realisiert, dass ich dran vorbei gelaufen bin. Das ist nur eine rote Türe, die in den Keller runter geht. Das war also DER Jazz Club, wo all die Größen aufgetreten sind, die ich so verehre? Links und rechts von der roten Türe Fastfood. Kommt mir sehr oft hier so vor, dass die wirklich großartigen Sachen klein sind. Hätte mir vieles größer vorgestellt. Viel größer. Die Freiheitsstatue war in meinen Vorstellung auch wesentlich größer.  Auch hätte ich mehr Hektik und Menschenmassen erwartet. Ich finde NY sehr enstpannt.  Morgen geht es leider schon wieder heim. Okay. Der Central Park ist wirklich groß. Mann taten mir die Füße weh und wirklich viel vom Park habe ich immer noch nicht gesehen. Viele Menschen sind da auch – zumindest am Wochenende.

http://maps.google.com/maps?source=s_q&hl=en&geocode=&q=village+vanguard&sll=37.0625,-95.677068&sspn=50.956929,89.560547&ie=UTF8&hq=village+vanguard+loc:&split=1&ll=40.736167,-74.001704&spn=0.001502,0.002733&t=h&z=19&iwloc=A





Die 80er und New York

22 09 2009

Man könnte meinen, das zumindest was Mode anbetrift New York nie die 80er überschritten hat. Hier in Bedford hat wirklich jeder eine 80er Brille auf, der eine tragen muss oder zum Sonnenschutz. Auch sind Leggins bei Frauen sehr weit verbreitet. Zum glück konnte ich noch keinen mit Smiley-T-Shirt sehen. War vorgestern im Greenwich-Village. Da spielte eine 80er Cover-Band. Eigentlich wiederspiegelt das musikalisch gar nicht mein Geschmack. Trotzdem wusste die Band zu überzeugen. Die hat das musikalisch auf so einem hohem Nievau gemacht, dass ich geblieben bin. Zum Beispiel konnte die Sängerin mindestens (ohne Übertreibung) Tina Turner Stücke so gut singen wie das Original. War echt schon gut.

http://en.wikipedia.org/wiki/Cafe_Wha%3F

Abgesehen davon hat hier jeder ein iPhone. Ist ja auch irgendwie retro. Eigentlich ist Apple auch nur eine Firma, die in den 90ern mit Commodore und Atari pleite gehen sollte, es aber nicht tat.





Ron Jackson

22 09 2009

War am Samstag in Bedford, Brooklyn essen. Dabei netter Jazz Musik am lauschen. War viel lauter als das es hintergrund Musik sein koennte. Auch ging die Musik mehr ab, als das ich mich beherschen musste, den Tackt nicht mit der Gabel im Salat mit zu klopfen. Now we have the salat. Ron Jackson spielte mit seiner Jazz K0mbo. Diese besteht aus einer B3, Schlagzeug. Verdammt sind das gute Musiker. War einfach unglaublich gut.

http://www.ronjacksonmusic.com/

Habe mir seine letzte CD „Flubby Dubby“ gekauft. Habe Ron versucht zu ueberreden doch Vinyl heraus zu bringen. CDs gehen ja mal gar nicht.





Vor denen Deutschen auf der Flucht

22 09 2009

Ich bin ja momentan in New York. Hier wimmelt es von Deutschen. Nicht nur das das Hostel mit eine Grosszahl an Deutschen belegt ist. New York scheint ein von den Deutschen ein sehr beliebtes Reiseziehl zu sein. Sondern feiern die hier im Central Park das Oktoberfest mit Humpa an Taeterae. Lederhosen, Sauerkraut und die Deutschlandhymne. Alles voll mit schwarz-rot-gold im Central Park. Ich war dann erst mal klassisch amerikanisches Fastfood essen um mich von dem Schock zu erholen. Mahlzeit.








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