Technics SL 1210 MK2 aufgebohrt

18 02 2009

Ich habe mich vor 1,5 Jahren gefragt, was aus einem ollen SL1210MK2 alles raus zu holen ist. Im Vergleich zu einem Thorens TD160 Super mit SME 3009/II Impr. klang der 1210er zwar sehr schnell und dynamisch, aber hatte doch deutliche verfärbungen in richtung metallisch. An einigen Stellen wurde berichtet, dass der Wechsel des Arms dramatische Verbesserungen mit sich bringt. Man kann mitlerweile mindestens von einem Hersteller Armboards für SME, Rega und Linn Arme kaufen. Ich hatte mich für SME entschieden. Mitlerweile werkelt ein SME 310 mit Benz ACE L auf dem 1210er und ich muss sagen, dass das schon richtig gut geht. Der Technics hält dann auch locker mit deutlich teureren Laufwerken mit. In Sachen Timing, Dynamik und wenig Verfärbung immer deutlich weit vorne.

Momentan bin ich dabei ein externes Netzeil für den 1210er zu entwerfen. Die großen DD Laufwerke wie der SP 10 MK2 haben alle externe Netzteile. Das soll zumindest mal Verbesserungen in Sachen magnetische Einstreuung und Brummen des Trafos vermeiden. Es gibt Meinungen, die behaupten, dass die Reglung der stabilisierten Spannung bei weitem nicht optimal ist. Habe da Messungen gesehen – vorher und nachher. Stellt sich trotzdem die Frage in wie weit sich das auf die Elektronik auswirkt. Die Letzen Wochen habe ich mich mal mit dem LM317 beschäftigt. http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/ureg3pin.htm

Grundsätzlich eignet sich so was für den 1210er als Netzteil: http://www.tangentsoft.net/elec/teps/

Momentan entwerfe ich Platinen. Werde also das Netzteil komplett selbst bauen. Die gibt es zwar auch fertig, kosten aber mir zu viel Geld und das einfach mal zu probieren. Über die Verbesserungen bin ich mir noch nicht so im Klaren. Trotzdem ist das Netzteil extern zu haben der Königsweg. Besser geht es nicht zu machen.

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