Roseck

23 09 2010

Gestern war Vollmond und eine klare Nacht. Ich wollte eigentlich ein paar Nightshots vom Ammertal machen. Dazu bin ich hoch zu Schloss Roseck. Dachte eigentlich da eine etwas freiere Aussicht vorzufinden.Waren halt Bäume im Weg.

Wieder auf eine andere Idee gekommen. So im Vorbei gehen. Mir kommt es irgendwie so vor, dass das was ich mir vornehme nie so ganz klappt, ich dann aber über andere Dinge stolpere oder auf andere Ideen komme, die dann viel besser funktionieren. Vielleicht auch, weil ich mir nicht schon ein Bild vorher vorgestellt habe.

Das ich hier richtig schön den großen Wagen drauf habe, ist mir erst daheim aufgefallen. Beide Bilder haben als Lichtquelle den Vollmond. Daher ergibt sich hier und da ein seidigen Lichtschein.





Märchensee

21 09 2010

Neulich nachts beim Märchensee bei Tübingen gewesen. Eigentlich wollte ich am Steinbruch dort ein wenig mit dem Blitz spielen. Was ich natürlich auch tat. Allerdings war irgendwann der Akku des Blitzes alle und ich irgendwie immer noch nicht zufrieden. Daher bin ich dann wie das Rumpelstielzchen durch den Wald mit der Taschenlampe gesprungen und habe den Felsen angemalt.Irgendwie viel interessanter geworden als die Bilder mit dem Blitz.





Phnom Penh: Hot Cook

14 09 2010

Gegen abends, wenn es dunkel wird, werden immer Essenstände vor dem Psar Orussey aufgebaut. Hier kann man sehr günstig essen.





Vogelmarkt in Yogyakarta

7 07 2010

Es gibt Vogelmärkte, auf denen gibt es jede Art von Vögeln. Wenn man durch läuft, hohe Bakterien Belastung in der Luft. Nichts für Hypochonder. Ganz sicher nichts für die Gruppe Menschen. Auf dem Vogelmarkt werden aber auch andere Spezialitäten verkauft. Der Gecko soll wohl gekocht sehr gesund sein.

Schlangen gab es natürlich auch. Sicher auch welche, die nicht gesund sind. Nicht gesund, wenn die Schlange einem in den Hintern beißt. Zumindest ist Schlangenblut in vielen asiatischen Ländern eine Delikatesse. In Vietnam zum Beispiel bekommt der Ehrengast das Blut. Da wird sich nicht geweigert. Ganz große Beleidigung.

Wem das zu viel ist, kann das Erlebte dem Hasen erzählen. Alles wird gut!





Essen

9 04 2010

Heute gab es Thali. Und was fuer eins. Hier in Little India in Singapore gibts das. Und zwar eins der Besten, die ich je hatte. Auf Bali immer Nasi Champur gegessen. Irgendwo in einer local Warung. Das ist so das indonesische Gegenstueck zum Thali. Also Reis mit allem. Jetzt muss ich aber sagen, dass das Nasi Champur wenn man nach Java von Ost nach West reist immer schlechter wird. Immer mehr Fleisch und kaum Gemuese. Immer weniger Sosse, immer mehr trocken. Yogyakarta ist echt eine tolle Statd aber ohne gutes Nasi Champur. Westliches essen vertrage ich auch nicht mehr. Bekomme Bauchweh vom Pizza Hut. Jetzt schon zwei mal. Einmal in Malang und dann nochmal in Yogyakarta. Das Thali war heute sowas von gut. Gar nicht gemerkt, dass das Essen sich so zum schlechten entwickelt hat. Auf Bali war das Nasi Champur nur ueberragend. Nur Satee essen kann man ja auch nicht jeden Tag.





Abgedrehtes Obst

24 03 2010

Auf meinen Reisen mal wieder neues vitamin reiches Obst entdeckt. Mangosteen und Snake Skin Fruit. Das Zeug ist beides so gut, dass ich mich aerger, dass es so lange gedauert hat, bis ich diese beiden leckeren Fruechte kennenlernen durfte.

Snakeskin Fruit sieht gefaehrlich aus. So als wuerde einem die Frucht jede Sekunde in die Hand beissen. Die Schale hat Schuppen wie eine Schlange.

http://de.wikipedia.org/wiki/Salakpalme

Der Geschmack ist mindestens so bizarr wie das Aussehen. Erinnert irgendwie an viele Geschmaecker, man weiss aber nie was genau. Manchmal nach Erdbeere und dann nach Apfel. Oder was ganz anderes. Wikipedia meint ja irgendwas zwichen Lychee und Birne. Verwundert immer wieder aufs neue die Frucht.

Dann Mangosteen Habe ich entdeckt, als ich im 7eleven den Fruchtsaft gekauft hatte. Die Frucht sa so witzig aus, die da abgebildet war. Das Zeug ist der Ueberhammer. Schmeckt nach Mango aber nicht diesen Typischen Mangonachgeschmack. Absolut suess wie Honig. Dazu kommt dann noch, dass sie ein wenig saueerlich schmeckt. Aber eben nur so viel, dass die Frucht sehr erfrischend schmeckt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Mangosteen

Ausserdem soll Mangosteen noch hochwirksame Antioxidanten enthalten. Ein Jungbrunnen. Absolut unglaublich was die Frucht alles kann.

Kilo kostet hier in Indonesien jeweils maximal 2USD. In Deutschland sicher unbezahlbar.

Rambutan ist uebrigens auch noch sehr lecker.

http://de.wikipedia.org/wiki/Rambutan





Barrakuda

16 03 2010

Ich dachte ja vorher immer, dass Red Snapper so mit der leckerste Fisch ueberhaupt sei. Gestern wurde ich eines Besseren belehrt. Gegrillter Barrakuda ist der Wahnsinn. Das Restaurant in dem ich gestern war kann den aber auch sehr gut zubereiten. Fuer den Fall, dass man wer nach Sihanuokville kommen sollte;  im Pim’s Barrakuda essen gehen. ;)





All die Tage

15 03 2010

So viel erlebt die letzte Zeit. Irgendwie keine zeit mal hier was zu schreiben. Sogar hier in Kambodscha neue Musik endeckt als ich in einer Bar in Phnom Penh sass. Patrick Watson klang auf jedenfall sehr interessant und verschoben. Eigentlich keine Ahnung, wieso ich den noch nicht kannte. Kann vielleicht daran liegen, dass mein Suchmuster nicht auf Einzelnamen matched. Klingt viel zu unpsychedelisch. Vielleicht auch daran, dass viele deutsche Interpreten, die ihren Name benutzen Schlager machen. Herr Watson muss ich auf jeden Fall mal genauer daheim anhoeren.

Ich kann noch was ueber die Wichtigkeit von Haengematten preis geben. Neulich irgendwo in der Naehe von Nichts mit dem Bus gestrandet. War die Pumpe fuer die Kuehlung des Motors hin. Das Teil haben die wohl vorher total uebel geschweist. Hat wohl nur die Schlacke ueberhaupt gehalten. Keine 2 Stunden nachdem es los ging hingen wir fuer 12h in der Pampa fest. Zum glueck hatte ich meine Haengematte dabei. Mit der war es lange nicht so schwer die Zeit zu ueberbruecken als irgendwo unbequem sitzen zu muessen. Irgendwann ging dann das Wasser aus und die Vorraete gingen auch zur Neige. Irgenwo ein paar KM zurueck gab es eine Bude. Kaltes Bier gab es zwar keines aber dafuer Wasser und was zu essen.

Grundsaetzlich muss ich aber sagen, dass ich Laos toller finde als Kambodscha. Phnom Penh mal abgesehen. Die Hauptstadt von Laos ist ein Witz. In Phnom Penh kann man es auf jeden Fall mal ein paar Tage aushalten. Zum Baden fande ich Don Det viel besser als Sihanouk Ville. Deutlich. Hier habe ich zwar ein Bungalow direkt am Meer, ich war aber noch nicht einmal im Wasser. Wieso auch immer. Uebermorgen SCHON WIEDER Bangkok. Bissel shoppen und abhaengen. Auf jeden Fall kann man sich dort mit leckerstem Essen sehr gut selbst maesten. Angeblich sind da ja gerade wieder Demonstrationen, die (noch nicht) eskaliert sind. Das Uswertige Amt warnt sicher wieder vor Reisen nach Bangkok.

Auch kann ein gewaltsames Aufeinandertreffen von Demonstranten und Sicherheitskräften nicht ausgeschlossen werden.

Man sollte wohl kein Rot tragen, wenn man sich die Tage in Bangkok aufhaelt. Das ist angeblich die Farbe der Demonstranten. Nicht das ein ein Panzer aus dem Hinterhalt ueberrollt oder sowas.

Trotzdem freue ich mich auf Bali. Dort kenne ich auf jeden Fall einen Strand, den ich sehr zum Baden einladend finde.





Vang Vieng

21 02 2010

Wenn ich diesen Ort kurz und knapp beschreiben sollte, wuerde ich das wohl wie folgt machen. “Hier clippt einfach alles – nicht nur die PA auf den Partys.” Hier ist einfach alles total uebersteuert. Die Leute, die Musik, die Cocktails sind stark und guenstig. Dazu kommt noch, dass die Natur wunderschoen ist. Zwichen Natur, Drinks unbd Party springen dann hunderte besoffene rum die total wegen dem billigen Schnaps am abdrehen sind. Machmal koennte man auch den Eindruck haben, dass es an diversen Happy Shakes liegt. Einige Restaurants fuehren gut sortierte “Special Menus” auf Nachfrage. Nich nur der Schnaps ist hier billig. Auch Gras, Opium, Yabba und Magic Mushrooms. Alles am Anschlag im roten Bereich hier.

Im Kontrast zu dem uebertriebenen Hedonismus steht die laotische Kultur. Die ist sehr laendlich und konservativ gepraegt. Sehr polarisierend das. Aber Spass kann man hier sehr viel und guenstig haben.





Fried Scheiss

16 02 2010

Alles fried hier. Fried noodles, fried rice, fried fried, fried vegetables, fried egg, fried whatever. Ist jetzt halt nicht so, dass mit dem Fett sparsam umgegangen wird. Eher muss es schwimmen. Wenn man jetzt sich in laedlichere Gegenden bewegt, fernab der haupt Touristenstroeme, dann wird die Auswahl an Essen auch sehr klein. Vieleicht bekommt man dann noch neben fried Allerlei noch eine Suppe und Baguette. Mir kommt es aber so vor, dass das Laendliche Baguette bei weitem nicht so toll schmeckt wie das zum Beispiel hier in Luang Prabang. Das kommt dem original franzoesischem schon sehr nahe.

Damals in Indien hatte ich mich laenger tapfer geschlagen bis ich mir eine Lebensmittelvergiftung eingehandelt hatte. Hier in Laos gab es die ganz schnell. Brrrr. Das und genau das ist der Moment wo man sich tolle westliche Kueche wuenscht und einfach nichts asiatisches mehr sehen will. Keine Ahunug wieso. Geht einfach nicht mehr rein. Da ich nun in Luang Prabang bin, was wirklich eine ausgeprochen schoene Stadt ist, welche viele westliche Vorzuege zu bieten hat, konnte ich es nicht lassen nett europaeisch essen zu gehen. Mann weiss ja nicht, wann man mal wieder die moeglichkeit dazu hat wirklich authentlisch Europaeisches essen angeboten zu bekommen.

Hmmmm! Lamb Chop mit Rattatuile. Als Vorspeise einen Salat mit Parmesan und lecker Dressing – Olivenoel. Freundin hatte die Penne, die auch sehr gut war. Die Flasche Wein haben wir uns gespart. Hatten aber wirklich erlesene Rotweine. Sogar einen Cran Cru Classe war auf der Karte. Das war aber dann die teuerste Pulle. Fuer 2 47USD. Lecker wars.

Wenn man in Laos nicht auf den Hauptrouten reist, kann das schon recht abendteuerlich werden. Wir sind mit dem Slowboat den ganzen Fluss Ou herunter getuckert. Waren sicher so 7 Stunden. Unterwegs mussten wir aussteigen und laufen, da der Fluss an der Stelle mit Passagieren nicht schiffbar war. Zu krasse Stromschnellen. An einer weiteren Stelle war der Fluss zu flach und wir mussten schieben.








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