Ein wenig Randale.
http://www.youtube.com/watch?v=sa0rpCgVLs4
Lange hat es gedauert. Jetzt habe ich mich mal mit neuen Optiken ausgestattet. Um es kurz zu halten, es ist ein Sigma 50mm/1.4 und ein Canon 10-22 geworden. Hatte zwischenzeitlich das Canon 17-40 L da. Auf einer Crop-Kammera nicht sonderlich brauchbar. Von der Abbildungsleistung für ein Zoom aber sehr gut. Ich fotografiere meistens im Weitwinkelbereich. Mein 17-85, das ich nun verkauft habe, ist meistens auf 17mm benutzt worden. Und genau da ist das 17-50 einfach nicht wirklich gut. Auch nicht, wenn man abblendet. Von den Ultraweitwinkeln hatte ich einige in Betracht gezogen. Tokina hat auch ein neues. Allerdings habe ich da was Serienstreuung anbetrifft übles gelesen. Von Sigma gibt es auch zwei, die gar nicht mal so übel sein sollten. In dem Brennweitenbereich war aber das Canon 10-22 am besten – zumindest meinten die Tests das alle. Und der Preis war jetzt nicht so viel mehr als das, was das Sigma 10-20/3.5 kosten soll. Außerdem finde ich speziell den 22mm, welcher, wenn man ihn mit 1.6 multipliziert, 35mm ergibt, sehr interessant. Praktisch die standard Brennweite, für Leute, denen 50mm zu langweilig ist.
Das 50mm/1.4 von Sigma wird ja zum 85mm auf einer Crop-Kamera. Das ist ja die Potrait-Brennweite schlecht hin. Da es sehr lichtstark ist, kommt es zum Einsatz, wenn es mal dunkler sein sollte und ich das Stativ nicht dabei habe. Außerdem ist es rasierklingenscharf. Will mal ein wenig Leute fotografieren damit. Festbrennweiten haben den Vorteil, dass sie weniger flexibel sind. Man muss sich dafür aber viel mehr mit dem Motiv beschäftigen. Die Bildkompossition ist also anspruchsvoller. Eigentlich wollte ich für den Weitwinkelbereich erst auch eine Festbrennweite haben. Leider gibt es da nichts für mich, was ich zahlen will. Mal abgesehen von den 15mm von Sigma oder Canon. Beide sind Fisheyes. Netter Effekt, aber nichts für als Standardbrennweite. Gäbe da nur noch das 14mm L von Canon, welches aber mit über 2000€ zu Buche schlägt.
Als Stativ benutze ich ein Manfrotto 055PROB mit 486RC2 Kugelkopf. Hatte ich mal vor Jahren in Macau erstanden. Das war da sowas von günstig, da konnte ich nicht nein sagen. Unter 100€ mit Kugelkopf. In Deutschland kostet das mindestens das 3-Fache. Eigentlich merkwürdig, da das Stativ in Italien hergestellt wird.
Wirklich nur ein Bild ist von denen Scanns brauchbar. Ist auf einem Sensia 100, Canon A1, 28mm 1:2 S.S.C. entstanden. Zeit und Blende weiß ich nicht mehr. Aber sicher ein paar Sekunden.
Das Bild zeigt diesen Hof:
Früher hatte ich mal Zugang zu einem großen Dia-Scanner von Nikon. Da habe ich immer sehr gute Ergebnisse mit erzielen können. Hat auch irgendwie ewig gescannt. Sicher mehr als 10 Minuten für ein Dia in 8000dpi. Da hat man schon das Korn von einem 50er Velvia gesehen. Aber immer waren die Farben, Kontrast und Schärfe genau so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Einfach bei Silverfast den Film eingestellt, den man benutzt hat und ab geht die Post. Eigentlich immer mit denen Defaults gearbeitet. So… nun habe ich mal alle meine Dias durchgesehen und einen riesen Haufen in die Tonne gehauen. 8 Stück blieben über. Einige hatte ich schon mal scannen lassen. ich war damals schon von dem Ergebnis enttäuscht. Der Velvia ist dafür bekannt, dass die Farben absolut knallig sind. Wenn man jetzt aber Abzüge und Scanns wieder bekommt, wo die Farben mehr als neutral sind, obwohl man dazu gesagt hat, dass das auf Velvia 50 abgelichtet wurde, dann ist das schon echt nervig. Jetzt hatte ich ja die sehr guten Erfahrungen mit dem Nikon Scanner. Habe ich mir so gedacht, dass ich mir halt wen suche, der mir das mit einem solchem scannt. In der Bucht hat das sogar wer für nicht mal viel Geld angeboten. Habe ich mal machen lassen. In 4000dpi, was mehr als viel ist. Was ich wieder bekam waren absolut flaue Farben, die ich nicht mal als neutral bezeichnen wollte. Dazu habe ich noch ein Rauschen auf dem Bild, das nicht mehr feierlich ist.
Dias dann letztendlich zu digitalisieren ist, wenn man nicht bereit ist sich so ein Nikon Coolscan zu kaufen echt kein Spaß. War auch mit einer der Gründe dann doch letztendlich komplett auf digital um zu steigen. Da habe ich es dann gleich digital in der Qualität, die meine Kamera her gibt. Abzüge gibt es auch günstig und sehr zufriedenstellend.
Lang lang ist es her, da habe ich mal über die Digitale Medien Webcam einen Zeitraffer gemacht. Gerade wo gefunden, und bei youtube hochgeladen. Mag ich mal nicht der Allgemeinheit vorenthalten.
Vor einiger Zeit habe ich mal in Hannover gewohnt. Eben habe ich auf Heise einen Bericht über die Menge an Kameras, die es zwischen Hauptbahnhof und Kröpcke gibt, gelesen.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Hannover-500-Ueberwachungskameras-auf-300-Meter-852863.html
Die Menge ist echt unvorstellbar. Gerade lese ich von Ilja Trojanow und Juli Zeh das Buch “Angriff auf die Freiheit. Sicherheitswahn, Überwachungsstaat und der Abbau bürgerlicher Rechte”.
Komische Welt.
War letztes Wochenende in Nürnberg. Nebenbei spielten da auch noch Porcupine Tree. In Nürnberg scheint es eine recht zahlreiche Fangemeinde von PT zu geben. Zumindest wurde die Band doch sehr gefeiert. Das Konzert teilte sich in zwei Teile auf. In der ersten Hälfte wurde der erste Teil der neuen Scheibe gespielt. Dann gab es eine Pause. Die Band scheint alt zu werden. Danach nur alte Stücke. Es schien, das auch dem Publikum die älteren Sachen besser zu gefallen als die neue Platte.
Es scheint mir aber so, dass dies mein letztes PT Konzert gewesen ist. Die Durchsage, dass man nicht fotografieren, filmen oder mitschneiden darf, kommt etwa dem gleich wie auf DVDs “Piracy is like stealing”. Die Band will ich wohl alle Möglichkeiten der Vermarktung für sich selbst offen halten. Fans, die Erinnerungen an das Konzert festhalten wollen und das möglicherweise in Form von Bildern oder Videos mit anderen teilen wollen bekommen das untersagt. Abgesehen davon, dass sich Herr Wilson vorher die Bühne saugen lässt, wird die Musik auch zunehmenst langweiliger. Meine Favouriten sind immer noch Up The Downstair und Staicase Infinities. Jetzt mit der neuen Platte gehen die ja ein sehr unpsychedelischen Weg und nähern sich an den breiteren Massenmarkt an. Will sagen, dass die Musik eingänglicher wird.
Trotzdem ist Nürnberg eine Reise wert. Zumindest für die, die sich für die Kultur im Mittelalter interessieren. Gibt da das Germanische Museum, welches mich jetzt nicht so interessiert hat, da die Bilder dort wohl von hochgradig depressiven Menschen gemalt wurden. Überall Blut, Gewalt und mies gelaunte Menschen zu sehen. Sonst noch viel alten Plunder. Alleine in den oberen Stockwerken gibt es moderne Kunst zu sehen; bloß nicht bei dem Kriegsgerät verlaufen. Aber bei weitem nicht so interessant wie das Museum of Modern Art in NY. Hier, in Nürnberg, gibt es ein Bild von Peter Angermann zu sehen. Dieser ist nicht nur durch seine Gemälde, sondern auch durch die Band Normal bekannt. Das Gemälde ist ein gutes Kontrastprogramm zu den Rest des Museums. Ich glaube es heißt “Aus grauer Vorzeit”.
Hallo werter Leser,
wie dir sicher aufgefallen ist, ist hier das Sommerloch am größten. Ich bin momentan weniger am Musik hören und noch weniger am neues HiFi Equipment am schrauben. Was sich vielleicht getan hat, ist, dass ich nun die Front meines SymAsyms doch nun endlich verpackt habe, mein Cousin mach mir tolle Löcher für LEDs und den Ein- und Ausschalter. Der kann das.
Dann hat es mir noch total John Coltrane angetan. War neulich in München und habe mir von ihm “Love Supreme” gekauft. Als deutsch Impulse Issue. Von Speakerscorner hatte ich schon die Impressions. Gibt dem eigentlich nicht viel hinzuzufügen. Kann “India” rauf und runter hören. Wunderschön das Stück.
Apropros Indien… am 28. Oktober bis 28. November bin ich dort mal wieder am Backpacken. Mumbai, runter in den süden, andere Seite zurück, Hyderbad, Mumbai. Mit Bus oder Bahn. Wird sicher ganz nett…
Eben habe ich erfahren, dass Albert Hofmann wohl letzte Nacht gestorben ist. Wohl einer der für mich in den letzten Jahren am meisten prägenden Personen.
Bevor ich schwimmen war noch schnell das getippt, was mir schon seit Tagen im Kopf rum schwebte. Post gespeichert, Blog angesehen, Firefox crasht. Flash auf die neuste Version gebracht, gleiches verhalten. Sogar von anderen reproduzierbar. Was ist das denn für ein scheiss Stück Software? Hatte mir gedacht, ich geh mal mit der Zeit und verschwende Ressourcen bist zum geht nicht mehr, aber das bleibt mir wohl vergönnt. Ohne das Problem genauer analysiert zu haben, gehe ich davon aus, dass wenn die Anzahl der Flash Applikationen auf einer Seite eine gewisse Marke übersteigt, Firefox mit flash einfach segfault.
Heute auf der Security Konferenz, auf der ich war wurde altes Wissen wieder aufgefrischt: ungefähr 70-90% der Vulnerabilitys in einem Browser kommen durch Plugins. Da hatte Adobe aber noch mal Glück. Spitzenreiter ist ActiveX. Aber ganz deutlich. Da kann ich doch nochmal froh sein, dass mir das mit meinem Debian erspart bleibt.
Ach mist! Das ja ein Musik Blog! Ok.
cat /dev/random > /dev/dsp
Damit komm ich ganz groß raus!